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Arkadien erwacht - Das letzte KapitelBearbeiten

»Eines Tages«, sagte sie, »fange ich Träume ein wie Schmetterlinge.«

»Und dann?«, fragte er.

»Lege ich sie zwischen die Seiten dicker Bücher und presse sie zu Worten.«

»Was, wenn jemand immer nur von dir träumt?«

»Dann sind wir beide vielleicht schon Worte in einem Buch. Zwei Namen zwischen all den anderen.«

Arkadien brennt - Das erste KapitelBearbeiten

»Daddy?« Sie zog an seinem Ärmel. »Vor der Tür liegt eine 

tote Katze.«

»Gut. Eine weniger.«

»Wenn ich groß bin, will ich eine eigene. Eine nur für 

mich.«

»Katzen lassen sich nicht zähmen.«

»Meine schon.«

»Dann wird sie dich verletzen.«

»Niemals.«

Schweigen.

»Niemals. Niemals.«

Arkadien fällt - NarbenBearbeiten

“Wären wir Narben, dann wären unsere Erinnerungen die Fäden, die uns zusammenhalten. Du kannst sie nicht zerschneiden. Wenn du das tust, dann reißt es dich entzwei."

"Aber meine Erinnerungen tun so weh", sagte sie, "Ich will vergessen. So vieles einfach vergessen."

"Wie soll das gehen? Alles, was dir im Leben geschehen ist, geschieht auch heute noch. Was einmal begonnen hat, endet nicht. Da oben in deinem Kopf, da endet es nie.”